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In Seite Katholische Jugendbewegung:
"Ab 1934 mussten die katholischen Jugendverbände zunehmend Beschränkungen ihrer äußeren Tätigkeit durch das Nazi-Regime hinnehmen. Ab dem 23. Juli 1935 war ihnen durch Polizeiverordnung, zunächst in Preußen, dann im gesamten Deutschen Reich praktisch jede Betätigung außer der rein religiösen verboten. Örtlich kam es zu Mitgliederverlusten der Jugendverbände, insgesamt aber wuchs die innere Überzeugung der Jugendlichen, die weiter mitmachten.
Es erwies sich als notwendig, neue organisatorische Formen der Jugendarbeit zu finden. Der Akzent lag auf religiösen Feierstunden, Kundgebungen, Lichterprozessionen und Wallfahrten. Der jährliche Bekenntnissonntag am Christkönigsfest bekam von daher einen ganz neuen Stellenwert. Allein im Kölner Dom trafen sich am Christkönigsfest im Oktober 1934 um 5 Uhr morgens 30000 Jugendliche.[1]
Neue Kirchenlieder entstanden, gedichtet vor allem vom Sekretär des Katholischen Jungmännerverbandes, Georg Thurmair, und bekannt gemacht unter anderem in dem verbreiteten Liederbuch Kirchenlied, in denen der Protest gegen das Regime auf subtile Art zum Ausdruck kam, etwa die „mancherlei Beschwerde“ des bekannten Liedes „Wir sind nur Gast auf Erden“ oder im „Altenberger Wallfahrtslied“ („Nun, Brüder, sind wir frohgemut“), z. B. in dem Vers „Wir aber kommen aus DER Zeit ganz arm in deine Helle“, beide vertont von Adolf Lohmann. Angesichts des Verbotes äußerer Betätigung wurden Gesichter zu Fahnen; in einem Gedicht von Thomas Klausner (einem Pseudonym für Georg Thurmair) heißt es:
Ab dem 18. Juni 1937 war eine Doppelmitgliedschaft in der Hitlerjugend und einer katholischen Jugendgruppe verboten.[3] Im März 1934 hatte sich der Erzbischof von Freiburg, Conrad Gröber, dafür ausgesprochen, „in tunlichster Bälde Verhandlungen aufzunehmen, mit dem Zwecke die katholische Jugend in die Hitlerjugend einzureihen.“
Kritiker wenden ein, dass die Katholische Jugendbewegung den Schwerpunkt ihrer Reaktionen auf die Einschränkungen durch den Nationalsozialismus auf den Zusammenhalt der christlichen Eigengruppe und eine „innere Emigration“ gegenüber dem Regime gelegt habe, ohne aktiven Widerstand zu leisten oder aktiv anderen Verfolgten im Lande zu Hilfe zu kommen.[4] Hans Maier sagte in einer Rede beim 50. Jubiläum des Christophorus-Verlags 1985: „Einerseits war es ganz gewiß schon ein Stück Widerspruch und Widerstand, wenn in einem Raum eben kein Hitlerbild hing, sondern eine Madonna oder ein Dantevers. [...] Andererseits: der mühsam abgeschirmte, mühsam behauptete Raum privater Freiheit, persönlicher Selbstverfügung – konnte er nicht auch zum réduit einer ohnmächtigen Innerlichkeit werden, zu einem Rückzugsfeld, in dem das sogenannte Gute, die Moral, die Anständigkeit sich weniger erhielt und behauptete als versteckte, um nicht 'draußen' gegen die übermächtige Welt antreten zu müssen?“ Und mit Dietrich Bonhoeffer fragte Maier, ob man nicht erst für die Juden schreien musste, ehe man es wagen durfte, Choral zu singen.[5]
Beispiel: Der Bund Neudeutschland kämpfte nach 1933 um seinen Erhalt. Allerdings waren die Repressalien sehr groß und gipfelten darin, dass es zu Zwangsräumungen der ND-Heime kam und Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden. Bedingt durch das Reichskonkordat von Juli 1933 ging es dem ND noch gut und es konnte sich unter dem Schutzmantel des Konkordats sogar der Widerstand gegen die Nazis formieren. Am 23. Juli 1935 wurde von Himmler eine Verordnung erlassen, die die Jugendverbände weitgehend lahmlegte. Mitte 1937 wurden bis auf zehn die Gaue des Bundes aufgehoben. Schließlich wurde der gesamte Bund am 6. Juli 1939 aufgehoben. Der ND zog sich mehr und mehr in den Untergrund zurück und wirkte von dort aus. Wichtige Widerstandskämpfer aus den Reihen des Bundes Neudeutschland waren: Willi Graf, der Lübecker Priester Hermann Lange und P. Alfred Delp. Aber auch der spätere Paderborner Erzbischof Johannes Joachim Kardinal Degenhardt wurde für sein Engagement für ND und katholische Kirche mehrfach in der berüchtigten Dortmunder Steinwache inhaftiert und verhört.
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