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In Seite Karpatenhund:

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Die Musik von Karpatenhund zeigt deutliche Einflüsse von US-amerikanischem und britischem Indie-Rock. Viele Figuren, die das Schlagzeug spielt, erinnern an elektronische Musik. Die Bassgitarre wird ebenfalls häufig durch Bass-Synthesizer ersetzt, was der Musik eine betont kühle, mechanische Note verleiht. Die Stimme von Claire Oelkers erinnert an Blondie und Bow Wow Wow. Auf ihrer zweiten Single Ist es das was du wolltest befindet sich ein Remix des Titelsongs, den Andreas Dorau angefertigt hat – Karpatenhund nennen Dorau in Interviews und auf ihrer Website seit jeher als großen Einfluss.

In ihren Liedern und dem Artwork sind oft Anspielungen versteckt, so ist beispielsweise das Cover der Single Gegen Den Rest an Raymond Pettibons Cover zum Album My War der Band Black Flag angelehnt. Ein von der Band herausgegebenes T-Shirt trägt die Aufschrift „Faster KARPATENHUND… Kill Kill“, ein Hinweis auf Russ Meyers Film Faster, Pussycat! Kill! Kill!, ein anderes ist deutlich an das Trademark-Logo von Motörhead angelehnt und über einem Hundeschädel prangt in gotischer Fraktur „Kärpätenhünd“, ein weiteres zitiert Hello Kitty und zeigt einen niedlichen Monsterhund, über dem „Hello Karpy“ steht.

In ihrer Kommunikation und Selbstdarstellung sind Karpatenhund gelegentlich rätselhaft. Im Booklet zu ihrer Single Ist es das was du wolltest sind die Köpfe der Bandmitglieder vom Körper abgetrennt wie Schaufensterpuppen abgebildet, auf dem Sockel unter Stefanie Schranks Kopf steht klein gedruckt „Soviet Shine“. Bei ihren Livekonzerten (bei denen die Bandmitglieder 2007 jeweils schwarze Uniformen trugen) hängt hinter der Bühne stets ein großes Transparent, auf dem eine vermummte Figur vor einem rot-schwarzen Hintergrund zu sehen ist, die Farbgebung erinnert an die Anarchistenfahne. 2008 begannen Karpatenhund, bei TV- und Live-Auftritten als Schiffskapitäne uniformiert aufzutreten.