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In Seite Hermsdorf (Thüringen):

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Einen Nachweis über Hermsdorf gibt es ab dem Jahr 1173. Auf einem geheimen Hoftag, der den Umständen nach 1173 nur im späteren Gasthof „Zum Schwarzen Bär“ stattgefunden haben kann, enthob Kaiser Friedrich I. („Barbarossa“) den König von Böhmen seiner Würde. Dies belegen wissenschaftliche Arbeiten von Karl Pertz und Wilhelm Giesebrecht, zwei Historikern des 19. Jahrhunderts.

Die historische Romanreihe der Schriftstellerin Sabine Ebert: Das Geheimnis der Hebamme, Die Spur der Hebamme sowie Die Entscheidung der Hebamme führt in die Zeit Kaiser Barbarossas. Die drei Bücher beruhen auf historischen Hintergründen.

Aus den Ausführungen der beiden Historiker Pertz und Giesebrecht, untermauert durch die Romanrecherchen der Autorin Sabine Ebert, ist eindeutig zu schließen, dass die Schenkungsurkunde vom 10. Januar 1256 nicht die erste ist, in der Hermsdorf erwähnt wurde. Die Unterlagen belegen, dass Kaiser Friedrich I. bis Eisenberg gereist war. Auf Grund des geheimen Hoftages endet das Protokoll hier. Auf Grund der zeitlichen Zusammenhänge kann der geheime Hoftag von 1173 nur in der Ausspanne und späteren Gaststätte „Zum Schwarzen Bär“ stattgefunden haben.

Die Schenkungsurkunde vom 10. Januar 1256 besagt, dass die Dörfer Hermsdorf und Kraftsdorf mit allem Zubehör als richtiges Eigentum (also nicht als Lehen) vom Landesherrn an das Kloster Lausnitz übertragen wurden. Dies ist die erste (sichere) urkundliche Erwähnung von Hermsdorf.[1]

Hermsdorf wurde 1256 noch in einer weiteren Urkunde erwähnt. Der Holzreichtum (Thüringer Holzland) und die verkehrsgünstige Lage (Handelsstraße Naumburg–Regensburg mit Umspanne in Hermsdorf) begünstigten die Entwicklung des Ortes. Hermsdorf gehörte zum wettinischen Kreisamt Eisenberg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer stand. 1826 kam der Ort mit dem Südteil des Kreisamts Eisenberg und der Stadt Eisenberg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Hermsdorf gehörte zum Westkreis des Herzogtums, der vom Landesteil um die Residenzstadt Altenburg räumlich getrennt war. Ab 1920 gehörte er zum Land Thüringen.

Mit dem Bau der Bahnstrecke Weimar–Gera 1872/76 begann die industrielle Entwicklung.

Nach 1890 entstanden, zusätzlich zur Porzellanfabrik, weitere Firmen, so drei Dampfsägewerke, ein Elektrizitätswerk, zwei Leiterfabriken (Holzleiter-Bau) und weitere holzverarbeitende Betriebe. Viele davon existierten noch in der DDR-Zeit um 1970, so die Firma Patzer, die Röntgenanlagen und „Röntgenzüge“ fertigte und viele andere Exportartikel sowie Firma Hegemann & Söhne (Hermatect-Werk), die Bedachungsmaterial und Isoliermaterial fertigte.[2]