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In Seite Darkover:

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Die von der Bevölkerung Darkovers gesprochene Sprache (Darkovanisch) kennt je nach Zeit, Gegend und sozialer Gruppe unterschiedliche Varianten (am wichtigsten Casta und Cahuenga, außerdem weitere regionale Dialekte und Sprachen z. B. in den Hellers und den Trockenstädten). Da in den Darkover-Romanen als Einsprengsel in den englischen bzw. übersetzten deutschen Text eine beachtliche Anzahl darkovanischer Passagen vorkommen, lässt sich die Sprache annäherungsweise erfassen und einordnen. Auf darkovanischen Internetseiten sind gar umfassende Wörterbücher erstellt worden, für die man sich um eine möglichst vollständige Verwertung der Texte Marion Zimmer Bradleys bemüht hat.

Darkovanisch lässt sich als konstruierte Sprache charakterisieren.

  • Folgt man der Logik der Darkover-Romane, so geht sie auf die ersten Siedler zurück und ist vor allem aus spanischen und keltischen Elementen entstanden. Dazu kommen lateinische Elemente, vermittelt über den mit den ersten Siedlern auf Darkover gestrandeten Geistlichen und auch sekundär vermittelt über die Sprache der spanischen Siedler. Vereinzelt könnten englische Einflüsse hinzukommen, aufgrund der Weltsprache bzw. Raumfahrersprache zur Zeit der Besiedlung.
  • Folgt man der Logik, welche Darkover als fiktive Schöpfung Marion Zimmer Bradleys betrachtet, so hat die Autorin als englische Muttersprachlerin spanisch-lateinische mit keltischen Sprachmerkmalen verbunden.

Aus beiden Interpretationsansätzen folgt die gleiche Gesamtbetrachtung: eine konstruierte Sprache, in der unbestimmt romanisches Vokabular leicht überwiegt und durch keltische Begriffe ergänzt wird.

Im Gegensatz zu anderen konstruierten Sprachen wie Sindarin und Quenya von Tolkien oder das Klingonisch von Marc Okrand ist die darkovanische Sprache nicht vollständig. Sie hat keine explizite Grammatik und auch der Wortschatz beschränkt sich auf einzelne Worte oder Phrasen.

Siehe auch: Konstruierte Sprache