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In Seite Passionsblumen:

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Es gibt etwas mehr als 530 Passiflora-Arten. Sie variieren bezüglich Blütenfarbe (grün, weiß, rosa, pink, rot, lila, violett, himmelblau bis sehr dunkles blau und auch schwarz), Blattfarbe und -größe (unzählige Grüntöne, auch panaschiert und mehrfarbig, von einem halben Zentimeter bis zu einem Meter), Blattform (un- bis neungelappt) und der Größe der Früchte (mehrere Kilogramm bis wenige Gramm) sowie der übrigen Gestalt der Pflanze.

Durch Züchtung sind im 20. Jahrhundert zudem mehrere hundert Hybridsorten hinzugekommen. Selten gibt es auch Hybriden, welche sich trotz gleicher Chromosomenzahl nur sehr schlecht kreuzen lassen.

Auch sind einige tetraploide Hybride sowie Arten durch Einsatz von Colchicin erzeugt worden, welche meist größere Blüten, Blätter und Früchte bekommen und außerdem aus sterilen Hybriden wieder fertile Hybride machen.

Als Topfpflanze (Zimmerpflanze) am bekanntesten ist die Blaue Passionsblume (Passiflora caerulea) sowie Passiflora ×violacea, eine Hybride aus Passiflora caerulea mit Passiflora racemosa.

Passiflora incarnata ist eine Kletterpflanze mit dünnen, grünen, verholzenden Sprossachsen, drei- bis fünfteilig gelappten Laubblättern und einzeln stehenden Blüten mit auffallender, violett-weiß gestreifter Nebenkrone. Sie wird bis zu 10 m hoch und in der Medizin verwendet, sie ist nahe mit Passiflora edulis verwandt.

Die bekanntesten Arten unter den rotblühenden Passionsblumen sind Passiflora racemosa, Passiflora murucuja, Passiflora alata, Passiflora coccinea, Passiflora vitifolia oder Passiflora piresii.

Die meisten Passionsblumenarten sind ursprünglich im tropischen und subtropischen Südamerika beheimatet, drei jedoch in Nordamerika (Passiflora affinis, Passiflora incarnata und Passiflora lutea) und mehrere in Asien, Australien und Ozeanien. Die nordamerikanischen Arten sowie Passiflora tucumanensis und Passiflora caerulea weisen eine Frostresistenz auf und können unter günstigen Bedingungen auch in Mitteleuropa draußen gepflanzt werden – zum Beispiel zur Begrünung einer südlichen Hauswand. Passiflora caerulea, Passiflora incarnata und Passiflora lutea sind hierbei die widerstandsfähigsten Pflanzen und können unter günstigen Bedingungen −15 °C aushalten, wobei sie jedoch auf den Boden zurückfrieren und im Frühjahr wieder aus dem Wurzelstock (bei Passiflora caerulea) oder aus ihren unterirdischen Rhizomen (Passiflora lutea, Passiflora incarnata) austreiben. Gewisse natürliche Selektionen der Passiflora incarnata brauchen sogar eine Kältestratifikation im Winter, damit ihre Samen austreiben.

Alle Passionsblumen-Arten der Untergattung Astrophea (zum Beispiel Passiflora lindeniana und Passiflora macrophylla) sind keine Kletterpflanzen, sondern kleine Bäume, deren Laubblätter einen Meter Länge erreichen können.

Als Nutzpflanzen bekannt sind vor allem Passiflora edulis, Passiflora quadrangularis und Passiflora ligularis, welche die bekannten Früchte Maracuja (auch verwendete Schreibweise: Marakuja) oder Grenadilla (Süße Granadilla) hervorbringen.