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In Seite Sparta:

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Am besten erhalten ist das Theater aus der frühen Kaiserzeit am Abhang der Akropolis. Auf der Akropolis selbst findet man Überreste eines Tores und der Stadtmauer sowie einer Stoa (vielleicht der von Pausanias erwähnten Persischen Stoa). Im Nordosten des Stadtzentrums sind am Ufer des Eurotas einige Überreste des berühmten Heiligtums der Artemis Orthia zu sehen, in dem das berühmte alljährliche Ritual der Geißelung der Epheben stattfand. Zahlreiche Funde aus diesem Heiligtum sind im Archäologischen Museum der Stadt ausgestellt. Etwas außerhalb der Stadt befinden sich in Therapne gut erhaltene Reste des Menelaions, des Heroons von Menelaos, Helena und ihren Brüdern.[1]

Bis in hellenistische Zeit hatte die Stadt keine durchgehenden Mauern, da die gefürchtete Armee alle Feinde fernhalten konnte; erst der Tyrann Nabis legte einen Mauerring an, der zwar bald darauf von den Achaiern zerstört, aber auf Befehl der Römer wiederhergestellt und noch in spätantiker Zeit erneuert wurde. Von den einzelnen Quartieren (Komen) wird Pitana im Nordosten als das schönste der Quartiere bezeichnet. Hier befand sich die Agora mit den Versammlungsgebäuden der Gerusia und der Ephoren, die von der persischen Beute erbaute persische Halle und in römischer Zeit das große, mit weißem Marmor verkleidete Theater, von welchem noch einige Überreste erhalten sind.

Im 8. Jh. v. Chr. wurde auf der Akropolis von Sparta das Heiligtum der Athene Poliachos gegründet, welches dann in der Mitte des 6. Jh. v. Chr. neugebaut wurde. Dabei erhielt der Tempel wegen der neuen bronzenen Ausstattung auch den Namen Chalkioikos.[2] Die Stadt hatte neben dem eben genannten noch zahlreiche weitere Tempel und Monumente, welche Pausanias nennt, deren Lage sich heute noch zum Teil nachweisen lässt. Überreste römischer Bäder befinden sich nordwestlich und südöstlich vom Theater, Reste einer alten Brücke über den Eurotas an der heutigen Straße nach Argos und Tegea. Weitere Plätze befanden sich im Westen der Stadt: An der Straße nach Messene befanden sich der Dromos mit zwei Gymnasien und der mit Platanen bepflanzte Platz Platanistas, auf dem die Jünglinge zu ringen pflegten.