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In Seite Schanzenfest:

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Nach einem zunächst wieder friedlichen Verlauf hatte es zunächst so ausgesehen, als würde das Schanzenfest anders als in den Vorjahren ohne Krawalle enden. Tagsüber hatten rund 10.000 Menschen in entspannter Atmosphäre mit Musik und Flohmarkt gefeiert. Es gab keine Zwischenfälle. Motto des Festes war „Kapitalismus, Krise, Widerstand: Schanzenfest auf Griechisch“.

Gegen Abend machten sich etwa 30 bis 40 Menschen an dem „Traditionsziel“ Sparkassen-Filiale am Schulterblatt zu schaffen. Sie versuchten die Tür aufzubrechen. Als die Beamten daraufhin die Straße räumen wollten, kam es zu Krawallen. Erst am späten Samstagabend wurden vor der Roten Flora Böller und Feuerwerkskörper gezündet und vereinzelt Müll in Brand gesetzt. Anwohner versuchten die Störer zu verjagen.

Bei den Randalen gehen – so schreibt die taz am 7. September 2012 – die Messerattacke auf zwei Aktivisten der Roten Flora offenkundig auf das Konto rechter autonomer Nationalisten. Des Weiteren schreibt die taz: Polizisten in Zivil beobachteten die Vorfälle. „Es war anders als sonst“, sagt ein Zivilfahnder der taz. Es seien nicht nur die typischen Krawalltouristen da gewesen. „Die waren gekleidet wie Hardcore-Autonome, benahmen sich aber nicht wie Linksautonome“, so ein Beamter. „Es waren auch keine Leute dabei, die wir aus der Szene kannten, außerdem zünden die doch nicht selbst ihre Flora an“, sagt er. „Wir hatten den Eindruck, dass es sich um autonome Nationalisten handelte, wie 2008 am 1. Mai in Barmbek.“[1]

Dem widersprechen aber sowohl die Polizei, die durch ihren Sprecher angibt: „Wir haben keine Erkenntnisse, dass autonome Nationalisten dabei gewesen sind“ als auch Staatsschutz und Verfassungsschutz, die ebenfalls keine Nationalisten bzw. Rechtsradikale wahrgenommen haben.[1]

Die Polizei war mit 1.566 Beamten im Einsatz und hatte das Quartier großräumig zum „Gefahrengebiet“ erklärt. Sechs Menschen nahm die Polizei fest.