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In Seite Dörrmorsbach:

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Eine erstmalige Erwähnung findet sich im Koppelfutterregister des Jahres 1280 als „Durrinmospach“. In der Maskoopkarte von 1575 und in der Spessartkarte des Paul Pfinzing von 1594 ist „Dorn-Morsbach“ bzw. „Durmerspach“ eingetragen. In der Echterkarte von 1594 findet sich ein direkter Weg von Aschaffenburg nach Heimbuchenthal zum historischen Eselsweg (einem Salz-Transportweg von Bad Orb nach Miltenberg).

Zu Zeiten des Großherzogtums Frankfurt lag Dörrmorsbach („Dörrenmorsbach“) auf dem Gebiet der Districtsmairie Schweinheim (der früheren Kurmainzischen Amtsvogtei Schweinheim) im Departement Aschaffenburg und zählte bei 17 Feuerstellen 88 Einwohner (Seelen). Maire war Joh. Roth, Adjunct Andreas Stürmer.

Infolge des Pariser Vertrages vom 3. Juni 1814 kam Dörrmorsbach am 26. Juni 1814 mit der Districtsmairie Schweinheim zum Königreich Bayern und wurde mit Verfügung vom 1. Oktober 1814 dem Verwaltungsgebiet des daraus entstandenen Landgerichtes zweiter Klasse Aschaffenburg zugeteilt.

Am 1. Juli 1862 wurde aus dem Landgericht Aschaffenburg das Bezirksamt Aschaffenburg, und 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Dörrmorsbach war nun eine der 33 Gemeinden im Altkreis Aschaffenburg. Dieser schloss sich am 1. Juli 1972 mit dem Landkreis Alzenau in Unterfranken zum neuen Landkreis Aschaffenburg zusammen.

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde in die Gemeinde Haibach eingegliedert.[1]