Das unten stehende Wikipedia-Snippet wird von keiner verlässlichen Quelle unterstützt. Kannst du eine finden?
Klicke auf Verstanden!, um zu Wikipedia zu gehen und das Snippet zu reparieren, oder Nächstes!, um ein anderes zu sehen. Viel Glück!
In Seite Nürtingen:
"Der Anteil der Protestanten und Katholiken an der Gesamtbevölkerung sinkt. Gemäß dem Zensus 2022 waren 30,9 % der Einwohner evangelisch, 19,6 % katholisch, und 49,5 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.[1]
Die Bevölkerung von Nürtingen gehörte ursprünglich zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat Rauhe Alb, Landkapitel Owen-Kirchheim unterstellt. Da die Stadt schon früh zu Württemberg gehörte, wurde auch hier ab 1535 durch Herzog Ulrich die Reformation eingeführt, danach war Nürtingen über Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt.
Die Stadt gehörte mit ihrem Umland zunächst zum Dekanat Kirchheim unter Teck. 1693 wurde die Stadt Sitz eines eigenen Dekanats (siehe Kirchenbezirk Nürtingen), dessen Dekanatskirche die Stadtkirche ist. Die Kirchengemeinde Nürtingen wuchs vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg infolge Zuzugs stark an und wurde daher geteilt. Es entstanden die Lutherkirchengemeinde (Kirche von 1933, 1944 durch Bombenangriff zerstört, 1973 wieder errichtet), die Versöhnungskirchengemeinde (Kirche von 1963), die Stephanuskirchengemeinde (Kirche von 1986) und die Kirchengemeinde Enzenhardt (1992). Diese fünf Gemeinden bilden zusammen die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Nürtingen. Auch in den Stadtteilen war aufgrund der frühen Zugehörigkeit zu Württemberg die Reformation eingeführt worden. Daher gibt es heute in fast jedem Stadtteil eine evangelische Kirchengemeinde und meist auch eine eigene Kirche. Hardt bildet mit Oberensingen eine Kirchengemeinde, deren Kirche auch in Oberensingen ist. Raidwangen war früher Filiale von Großbettlingen, dann von Neckarhausen (jedoch seit 1909 mit eigener Kirche) und ist heute ebenfalls eine eigene Kirchengemeinde mit Filiale in Altdorf. Alle evangelischen Gemeinden im Nürtinger Stadtgebiet gehören zum Evangelischen Kirchenbezirk Nürtingen innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, der früher als Dekanat Nürtingen bezeichnet wurde.[2] Der Evangelische Kirchenbezirk Nürtingen besteht aus 28 selbständigen Kirchengemeinden mit insgesamt ca. 45 000 Gemeindegliedern und ist in vier Distrikte unterteilt. Seit 2021 ist Christiane Kohler-Weiß (* 1963) Dekanin des evangelischen Kirchenbezirks Nürtingen.[2]
Katholiken gibt es in Nürtingen erst wieder seit dem späten 19. Jahrhundert. Für sie wurde 1907 eine eigene Kirche – St. Johannes Evangelist – in der Neuffener Straße gebaut, nachdem sie zuvor zum Gottesdienst nach Unterboihingen gingen. Die Kirche wurde 1959/60 abgebrochen, nachdem bereits 1956 in der Vendelaustraße ein Neubau erstellt worden war. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zählte Nürtingen 850 Katholiken. Da die danach zugewiesenen Heimatvertriebenen zumeist katholisch waren, wuchs die Zahl der Gemeindemitglieder sehr schnell enorm auf über 5.000 an; dies machte den Neubau der Johanneskirche nötig. Die Kirchengemeinde St. Johannes Evangelist bildet heute die Seelsorgeeinheit 11 innerhalb des Dekanats Esslingen-Nürtingen[3] des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Insgesamt umfasst das Dekanat Esslingen-Nürtingen 14 Seelsorgeeinheiten und insgesamt 39 Kirchengemeinden. Zur Nürtinger Kirchengemeinde gehören auch die Gemeindeglieder aus den Stadtteilen Hardt, Neckarhausen, Oberensingen, Reudern, Roßdorf und Zizishausen sowie aus der Nachbargemeinde Wolfschlugen, doch bilden diese Orte jeweils eine Teilgemeinde der Kirchengemeinde St. Johannes Evangelist Nürtingen.[4] Auch gibt es in diesen Orten inzwischen eigene Kirchen oder Gemeindehäuser: Das Edith-Stein-Haus in Neckarhausen, das Haus Effata in Oberensingen, St. Wendelin in Reudern, St. Stephanus in Rossdorf, St. Joseph für Wolfschlugen/Hardt (erbaut 1982) und St. Nikolaus in Zizishausen. Die Katholiken aus dem Stadtteil Raidwangen gehören zur Kirchengemeinde St. Nikolaus von Flüe der Nachbargemeinde Frickenhausen.
Das Stephanushaus und das Gemeindezentrum im Roßdorf sind eine ökumenische Initiative. 1971 wurde in einem ökumenischen Gottesdienst das Gemeinschaftshaus eingeweiht. Bis 1971 war nur eine evangelische Pfarrstelle besetzt gewesen. Ein Jahr später kam auch eine katholische hinzu. Ab da planten beide Konfessionen ein ökumenisches Gemeindezentrum. Gemeinsam weihten beide Gemeinden im September 1986 das Stephanushaus ein. Es enthält die evangelische Stephanuskirche und den katholischen Gottesdienstraum St. Stephanus.
Neben diesen beiden christlichen Kirchen gibt es in Nürtingen Freikirchen und Gemeinden, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche mit der Christuskapelle in Nürtingen sowie Gemeindehäusern in Neckarhausen und Raidwangen, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) mit der Erlöserkirche in Nürtingen. Die „Evangelische-Baptisten-Brüdergemeinde“ trifft sich in ihrem Gotteshaus in der Eberhardstraße und die Siebenten-Tags-Adventisten in ihrem Gemeindezentrum in der Werastraße. Auch die Neuapostolische Kirche und die Christengemeinschaft sind in Nürtingen vertreten.
Die jüdische Bevölkerung in Nürtingen gehörte bis zur Schoah zur Jüdischen Gemeinde Cannstatt, heute zur „Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs“ (IRGW) mit Sitz in Stuttgart.[5]
In Nürtingen gibt es einige muslimische Einrichtungen. Die Mevlana-Moschee in der Tiefenbachstraße ist der Region (Bölge) Stuttgart der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs zuzurechnen. Die Fatih-Moschee in der Max-Eyth-Straße („Deutsch-Türkischer-Freundschaftsverein“) wird von der rechtsextremen ADÜTDF („Türk Federasyon“, „Graue Wölfe“) betrieben.[6][7] Die Muslimbruderschaft unterhält ein „Islamisches Zentrum“ in Frickenhausen.
Du kannst Citation Hunt anpassen, indem du eine Liste mit Artikeln angibst. Dies gibt dir einen Link, den du mit anderen teilen kannst, damit sie Citation Hunt mit den von dir beschränkten Artikeln durchsuchen können.
Wie möchtest du ein benutzerdefiniertes Citation Hunt erstellen?
Benutze das Suchfeld unten, um Artikel zu finden und zu deinem benutzerdefinierten Citation Hunt hinzuzufügen. Du kannst einen Artikel entfernen, indem du ihn in der Vorschau unten anklickst.
Bitte gib unten die zu importierenden Wikipedia-Artikeltitel ein, einen pro Zeile:
PetScan ist ein Werkzeug zur Abfrage von Wikipedia und zum Definieren von Artikellisten. PetScan weist Abfragen Kennungen zu, damit ihre Ergebnisse in andere Werkzeuge importiert werden können.
Bitte erstelle deine Abfrage in PetScan und füge ihre Kennung unten ein:
Pagepile ist ein Tool zum Definieren von Listen mit Wikipedia-Artikeln. Pagepile weist Listen Kennungen zu, sodass deren Ergebnisse in andere Tools importiert werden können.
Bitte erstelle deine Liste in Pagepile und füge ihre Kennung unten ein:
Bitte warten. Dein benutzerdefiniertes Citation Hunt wird berechnet. Dies kann einige Minuten dauern…
Du kannst Zurück drücken oder diesen Dialog schließen, um abzubrechen.
Dein benutzerdefiniertes Citation Hunt wurde erstellt!
Du kannst den Link oben kopieren und teilen, um anderen die Verwendung zu erlauben, oder beginne jetzt mit dem Durchsuchen!
Leider ist die Erstellung deines benutzerdefinierten Citation Hunt fehlgeschlagen oder es kam leer!
Bitte erneut versuchen und die folgenden Tipps im Kopf behalten: